Foto: Eike Becker Architekten
21.05.2021 | 4 Minuten

Gewobag Berlin: volle Ladung Luxus


Eine neue Qualität der privaten Elektromobilität: das Laden an Wohnimmobilien. In Kooperation mit Vattenfall InCharge bietet die Gewobag für das Objekt Waterkant in Berlin Spandau Ladeinfrastruktur an.

Wenn die Suche nach freien Parkplätzen schon schwierig ist – wie schwierig ist dann erst die Suche nach einer freien Ladestation im Wohngebiet? Diese nervenzehrende Herausforderung muss Marco Weiß nicht mehr antreten. Der Mieter des Gewobag-Objekts Waterkant in Berlin Spandau parkt und lädt seinen Mercedes EQC neuerdings auf seinem eigenen E-Stellplatz. „Das ist ein Riesenkomfort. Im Vergleich zur Suche einer öffentlichen Ladestation fühlt es sich wie Luxus an“, sagt der 41-Jährige. Marco Weiß ist nun ein zufriedener E-Autofahrer und einer der ersten Gewobag-Mieter, dessen Tiefgaragenstellplatz mit einer Ladesäule ausgestattet ist.

Die Vorteile für Mieter

Stellplatz

  • Keine lästige Parkplatzsuche mehr
  • Kein Warten auf freie E-Stellplätze

 

Hardware

  • Keba-P30-Ladebox mit bis zu 22 Kilowatt
  • Wandmontiert und sofort betriebsbereit
  • Eichrechtskonform und lastmanagementfähig

 

Lade- und Abrechnungsservice

  • Komfortable Zähleranmeldung, Wartung und Reparatur durch Vattenfall
  • Umfassende Verbrauchsübersicht im „My InCharge“-Portal
  • Freischaltung ausgewählter Nutzer mit „InCharge Key“ Ladekarten
  • Separate Abrechnung Ihres Firmenwagens ermöglicht europaweites Laden
  • Zugang zur Nutzung von mehr als 85.000 Ladepunkten in Europa mit der Vattenfall-InCharge-App

Erfahren Sie mehr zu unseren Ladelösungen für die Wohnungswirtschaft mit „Real Estate Charging“.

Zum Angebot

 

 

 

Real Estate Charging

In Zusammenarbeit mit Vattenfall InCharge hat das Berliner Wohnungsunternehmen Gewobag seine Wohnimmobilien Dolgensee und Waterkant mit Ladeinfrastruktur ausgestattet. Im Wohnquartier Waterkant in Spandau wurden in einer ersten Ausbaustufe 5 Stellplätze der Tiefgarage mit Ladestationen ausgerüstet. Gegen eine monatliche Ladeservice-Gebühr von 13,25 € und eine im Vergleich zu einem gewöhnlichen Stellplatz um monatlich 30 € erhöhte E-Stellplatzmiete kommen Mieter wie Herr Weiß in den Genuss einer eigenen Ladestation. Die leistungsstarke Ladesäule Keba KeContact P30 gilt aktuell als eines der nachgefragtesten Modelle am Markt und versorgt das Elektroauto von Marco Weiß mit 100 % Grünstrom. Kostenpunkt: 30,43 ct/kWh – günstiger Haushaltsstrompreis.

 

 

Ladelösung Mehrfamilienhaus

Saubere Sache – auch aus Perspektive der Gewobag Berlin und ihrer Wohnimmobilien. In einer Gesellschaft, die zunehmend umweltbewusst lebt, steigern Maßnahmen zur Mobilitätswende die Attraktivität von Mehrfamilienhäusern. Und dank großzügiger Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau, neue Gesetze wie das WEMoG oder Fortschritten in der Batterie-Entwicklung befindet sich die Elektromobilität auf der Überholspur. „Das Wohlbefinden unserer Mieter liegt uns natürlich am Herzen", sagt Richard Kemmerzehl, Projektleiter E-Mobilität bei der Gewobag. „Die wachsende Anzahl elektrisch angetriebener Autos stellt Anforderungen an die Infrastruktur unserer Bestände. Als Vermieter möchten wir für die steigende Nachfrage nach Stellplätzen mit Ladeinfrastruktur vorbereitet sein. Ziel ist es, dem Ladebedarf unserer Mieter mit wirtschaftlichen Ladelösungen begegnen zu können und die Elektromobilität in Berlin zu stärken.“

 

Die Gewobag

Die Gewobag Berlin ist mit rund 60.000 eigenen Mietwohnungen und 1.500 Gewerbeeinheiten in Berlin eines der führenden Immobilienunternehmen in Deutschland. Der Immobilienbestand der Gewobag Berlin spiegelt die Vielfalt der Stadt wider und bietet auf dem dynamischen Wohnungsmarkt eine solide Basis. Bei der Entwicklung zukunftsorientierter Konzepte legt die Gewobag Wert auf soziale Quartiersentwicklung, Klimaschutz und wirtschaftliche Effizienz.

 

 

Dynamisches Lastmanagement

Vattenfall und Gewobag Berlin gestalten die Mobilitätswende in der deutschen Hauptstadt. Damit bei einer zunehmenden Verbreitung von E-Mobilität in einzelnen Wohnimmobilien in Zukunft keine Netzüberlastung auftritt, gibt es zudem die Möglichkeit eines dynamischen Lastmanagements, bei dem die verfügbare Gesamtladeleistung an den aktuellen Stromverbrauch im Gebäude angepasst wird.

„Wir haben mit Vattenfall gemeinsam nun eine ,Blaupause‘ für ein Vermietungsmodell von E-Stellplätzen geschaffen, um in unseren Neubauprojekten Waterkant und Dolgensee noch mehr Stellplätze nachfrageorientiert zu elektrifizieren.“, erklärt Kemmerzehl, der auch die lösungsorientierte Zusammenarbeit sehr schätzt. „Das Projekt lief insgesamt nach Zeitplan. Offene Fragen oder praktische Umsetzungshürden konnten wir in unkomplizierter Zusammenarbeit schnell lösen.“

Wenn in der Waterkant-Tiefgarage künftig also mehr E- als normale Stellplätze vorhanden sind, müssen umweltbewusste Mieter wie Marco Weiß sich nicht sorgen, dass ihr Elektrofahrzeug nicht ausreichend aufgeladen wird, denn auch durch dynamisches Lastmanagement bleibt beim Laden am Wohnort das Luxus-Gefühl erhalten.


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