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02.11.2021 | 3 Minuten

E-Auto Akkus im Winter: Das müssen Sie wissen


Akku schonen, Stellplatz optimieren, Reichweitenverlust vorbeugen: Mit diesen Tipps kommen Sie mit Ihrem Elektroauto komfortabel durch den Winter.

1. Parken Sie E-Autos in der Garage

2. E-Auto an Ladestation vorwärmen

3. Eco-Modus für mehr Reichweite

4. Heizen ohne Heizung

5. Ladezeit großzügig kalkulieren

Es ist die dunkelste Zeit des Jahres und mit der Dunkelheit kommt auch die Kälte. Dass mit zunehmender Kälte auch die Leistungsfähigkeit einer Lithium-Ionen-Batterie abnimmt, weiß auch jeder Smartphone-Besitzer. Der Akku eines E-Autos reagiert auf diese Bedingungen ganz ähnlich. Am leistungsfähigsten ist ein Akku zwischen 15 und 35 Grad Celsius. Das bedeutet, dass bei niedrigen Temperaturen die Spannung sinkt. Müssen Mitarbeiter im Außendienst nun Routen anders planen, weil durch die Kälte Reichweitenverluste drohen? Oder führen längere Ladezeiten dazu, dass Unternehmer weniger Kundenbesuche realisieren können? Natürlich nicht. Vattenfall InCharge zeigt, wie Sie die Elektroautos Ihrer Flotte und Ihrer Mitarbeiter sicher durch den Winter bringen.

1. Parken Sie E-Autos in der Garage

Besser unterstellen: Bei niedrigen Temperaturen leidet neben der Kapazität des Akkus auch die Dauer des Ladevorgangs. Ihr Unternehmen besitzt Garagen oder Tiefgaragen? Prima, installieren Sie dort Ihre Ladeboxen. Dort herrschen im Winter vergleichsweise milde Temperaturen, die den Ladevorgang merklich verkürzen.

Finden Sie hier mehr Infos zum Laden am Firmenstandort und zum Laden in Wohnimmobilien.

2. E-Auto an Ladestation vorwärmen

Wer setzt sich schon gerne morgens in eine Gefriertruhe? Nutzen Sie deshalb die Möglichkeit, gleichzeitig mit dem Laden des Akkus an der Ladesäule auch den Innenraum Ihres Elektroautos vorzuheizen. Das geht bei den meisten E-Autos recht einfach, da die Hersteller dafür spezielle Smartphone-Apps entwickelt haben. So heizt das E-Auto während des Ladens bereits vor und nutzt dabei den Strom aus der Ladesäule. Die Leistung des Akkus wird nicht beeinträchtigt und damit auch nicht die Reichweite Ihres Elektroautos.

Tipp: Halten Sie Ihr Auto schnee- und eisfrei. Bevor Sie mit dem Laden beginnen, sollten Sie den Schnee vom Auto fegen. Dies reduziert nicht nur das Gewicht, sondern lässt den Akku auch schneller warm werden.

3. Eco-Modus für mehr Reichweite

Der Weg ist das Ziel: Wenn Sie Ihren Fahrstil den Witterungsbedingungen anpassen, können Sie im Winter gleich den Eco-Mode nutzen. Heute ist bereits die Mehrzahl aller Elektromodelle mit diesem Energiesparmodus ausgestattet. Der Eco-Mode setzt in Sachen Energiemanagement auf maximale Effizienz, indem zum Beispiel weniger Energie auf die Räder übertragen wird. Das hat gleich mehrere Vorteile: der Akku Ihres Elektroautos kann sein volles Potenzial entfalten, die Reichweite wird optimiert und die Sicherheit steigt.

4. Heizen ohne Heizung

Komfortables Reisen ohne nennenswerten Reichweitenverlust: Für angenehme Temperaturen während der Fahrt sollten Sie die Priorität auf Lenkradheizung und Sitzheizung legen. Sie sorgen viel effektiver für angenehme Temperaturen als die herkömmliche Heizung, die als energieintensiv gilt. Schließlich wird bei der herkömmlichen Heizung nicht, wie beim Verbrenner, mit der Abwärme des Motors geheizt, sondern ausschließlich über Strom. Energiesparpotenzial ist also reichlich vorhanden, wenn Sie die Innenraumheizung einfach ein paar Grad runter drehen.

5. Ladezeit großzügig kalkulieren

Planen Sie im Winter etwas mehr Ladezeit ein. Ein kalter Akku lädt langsamer. Während im Sommer eine 30-minütige Schnellladung den Akku bis zu 80 Prozent aufladen kann, wird in der gleichen Zeit im Winter ein deutlich geringerer Ladestand erreicht.

Überdachte- und Tiefgaragen-Stellplätze mit Ladesäulen, weitsichtiges Laden und Vorheizen sowie eine angemessene defensive Fahrweise und kluges Heizen sind der Schlüssel für Sie oder Ihre Mitarbeiter, um entspannt und sicher durch den Winter zu fahren.


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