22.02.2024 | 3 Minuten

Das bringt Ladeinfrastruktur für CSRD und ESG


Immer mehr Unternehmen sind zur Nachhaltigkeitsberichterstattung verpflichtet. So können Fuhrparkmanager:innen den Herausforderungen von CSRD und ESG mit dem Aufbau von Ladeinfrastruktur begegnen.

Rund 20 Prozent der Kohlendioxidemissionen Deutschlands entfallen auf den Verkehr. Mobilität spielt also eine Schlüsselrolle bei der Verbesserung der Nachhaltigkeit von Unternehmen. Das ist auch Fuhrparkmanagern wie Ulrich Werner, Head of Fleetmanagement & Mobility, B. Braun bewusst: 

„Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Unternehmenswert von B. Braun und zentraler Bestandteil unserer Konzernstrategie. Als verantwortungsvolles Unternehmen bekennen wir uns zu Energieeffizienz und Klimaschutz und möchten mit der Förderung von Elektromobilität unsere Aktivitäten verstärken, Ressourcen effizienter einzusetzen und einen positiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten.“ 

Sowohl von der Gesetzgebung als auch von den Kreditinstituten kommen strengere Vorgaben zur Nachhaltigkeit von Unternehmen. Dabei fallen vor allem zwei Abkürzungen immer wieder: CSRD und ESG. 

ESG ist die Abkürzung für Environmental (Umwelt), Social (Soziales), (Unternehmensführung) Governance. In diesen drei Teilbereichen sollen Unternehmen Nachhaltigkeit nachweisen. Das ESG-Rating eines Unternehmens wirkt sich unter anderem auf seine Kreditwürdigkeit aus.

CSRD steht für Corporate Sustainability Reporting Directive. Die CSRD-Richtlinie basiert auf den EU-Standards zu ESG. Seit Januar 2024 gilt sie auch für Unternehmen mit 500 Mitarbeiter:innen und mehr. Im Januar 2025 sinkt die Grenze auf 250 Mitarbeiter:innen und ab 2026 sollen auch kleinere Unternehmen ihre Nachhaltigkeit belegen.  

Das stellt Fuhrparkmanager:innen vor neue Herausforderungen: Sie sind verpflichtet, Emissionen zu messen und zu senken. CSRD betrachtet dabei alle Ebenen der Wertschöpfungskette – unter anderem soziale, unternehmensspezifische und ökologische Aspekte. Letztere werden in den sogenannten Scope-Leveln abgebildet.

Scope 1: Direkte Emissionen durch Elektrifizierung des Fuhrparks vermeiden

Der Scope-1-Level umfasst die direkten Emissionen eines Unternehmens am Firmenstandort, darunter fallen auch die Emissionen des eigenen Fuhrparks. Diese lassen sich durch eine Umstellung des Fuhrparks von Verbrennerfahrzeugen auf E-Autos reduzieren.

Scope 2: Indirekte Emissionen durch Ladeinfrastruktur reduzieren

Der Scope-2-Level beschäftigt sich mit indirekten Emissionen, wie sie zum Beispiel durch eingekauften Strom entstehen. Hier hat das Laden mit Ökostrom einen signifikanten Einfluss – sowohl für die Ladeinfrastruktur am Firmenstandort als auch für die Mitarbeitenden zuhause. Gerne versorgen wir von Vattenfall InCharge Ihre Ladeinfrastruktur mit 100 Prozent Ökostrom. 

Scope 3: Vor- und nachgelagerte Aktivitäten optimieren

Im Scope-3-Level richtet sich der Fokus bei den vorgelagerten Aktivitäten zum Beispiel auf Geschäftsreisen und das Pendeln von Mitarbeitenden. Auch hier spielt die Nutzung von Ökostrom eine entscheidende Rolle. Wenn auf Geschäftsreisen an einer öffentlichen Ladestation von Vattenfall getankt wird, gehört Ökostrom zum Standard. Alle Ladestationen von Vattenfall finden Sie mit der InCharge App.  

Zu den vorgelagerten Aktivitäten zählt auch die Lieferkette. Unternehmen haben eine Verantwortung für alle Waren und Dienstleistungen, die eingekauft werden. Dazu gehört auch die Anschaffung von klimafreundlicher Ladeinfrastruktur. Der Hersteller KEBA produziert beispielsweise ausschließlich CO2-kompensierte Wallboxen. 

Bei den nachgelagerten Aktivitäten im Level Scope 3 spielt beispielsweise das Recycling von Wallboxen und von E-Auto-Batterien eine Rolle. Eine Wallbox hat normalerweise eine Lebensdauer von bis zu 20 Jahren und ist wenig störanfällig. Gibt es doch mal einen Defekt, nehmen immer mehr Hersteller und spezialisierte Dienstleister die Geräte zurück, um die wertvollen Inhaltsstoffe zu recyceln.  

CSRD und ESG durch Ladeinfrastruktur erfüllen

Die Installation von Ladeinfrastruktur mit Vattenfall InCharge wirkt sich positiv auf alle Bereiche von ESG aus.

Umwelt

CO2-Emissionsreduktion und CO2-Emissions(kosten)einsparung durch Laden mit 100 % Ökostrom 

Energieeffizienz durch intelligentes Lastmanagement – statisch oder dynamisch
 
… Kreislaufwirtschaft (circular economy) durch die Partnerschaft mit WEEE NL, die alte Wallboxen recyceln

Soziales

… Stärkung der Mitarbeiterzufriedenheit durch Zugang zu Ladeinfrastruktur und Digital Services – Business Charging Basic & Flex 

… Einhaltung des Gleichberechtigungsprinzip mit BC Plus (öffentliches Laden) 

… Verantwortung für die Lieferkette durch CO2-neutral produzierte Wallboxen - Keba KeContact P30  Green Edition 

Unternehmensführung

Vattenfall InCharge Unternehmensleitlinie:
Elektrifizierung des Verkehrssektors – Übergang zu E-Mobilität beschleunigen, um Fossilfreiheit zu erreichen – mithilfe von Vattenfall InCharge 

Fazit

Auch wenn die Umstellung einer Dienstwagenflotte mit einem gewissen Aufwand verbunden ist - die Investition lohnt sich auch vor dem Hintergrund steigender Anforderungen bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Gerne beraten wir Sie zum Aufbau einer eigenen Ladeinfrastruktur. 

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