Foto: Charité – Universitätsmedizin Berlin
26.08.2021 | 3 Minuten

Berliner Charité: Gesunde Mobilität ist elektrisch


Spannende Dreiecksbeziehung: Gemeinsam mit Vattenfall InCharge hat die Charité auf ihren Parkplätzen Ladesäulen installiert. Der Clou: Fahrzeuge eines Carsharing-Anbieters dürfen hier nachts exklusiv laden.

Wie nutzt man Ladeinfrastruktur möglichst effektiv? Die Charité – Universitätsmedizin Berlin, der Carsharing-Anbieter WeShare und Vattenfall InCharge machen es vor: Sechs AC-Ladepunkte stehen auf dem Parkplatz der Charité zur Verfügung. Tagsüber können hier Krankenhausfahrzeuge und Elektroautos von Mitarbeitern sowie Besuchern Strom tanken. Nachts sind die Ladestationen für WeShare Berlin reserviert. Durch diese geschickte Aufteilung werden die Ladesäulen optimal ausgelastet. Eine Win-Win-Win-Situation für die drei Parteien.

Erstmals testet Vattenfall InCharge bei diesem Projekt die Zusammenarbeit mit zwei Parteien und sie funktioniert reibungslos. Jeder Projektpartner hat klar definierte Aufgaben und Vorteile: Die Charité leistet ihren Beitrag zur Energiewende, indem sie Stromleitungen auf dem Parkplatz verlegen ließ. Vattenfall InCharge errichtete sechs Keba-Ladeboxen und kümmert sich um den laufenden Betrieb. Und die WeShare-Fahrzeuge nehmen Strom ab und haben dafür exklusiv eine garantierte stadtzentrale Lademöglichkeit.

„Im Rahmen des Mobilitätskonzeptes der Charité ist es ein wichtiger Baustein zur Förderung von Elektrofahrzeugen. Dieses Projekt hat unglaublich viele positive Effekte: Das Angebot nutzen Mitarbeiter:innen der Charité, Vertragspartner mit ihren Servicefahrzeugen und andere Personen, wie Patienten, Besucher und Gäste.“, sagt Nico Schenderlein, Leitung Geschäftsbereich Infrastruktur und Nachhaltigkeitsmanagement bei der Charité.

 

 

Sorgenfreier Location Partner

An diesem Beispiel zeigt sich einmal mehr, wie gut das Konzept Location Partner greift: Der Location Partner – in diesem Fall das Krankenhaus – stellt den Standort für neue Ladesäulen zur Verfügung. Vattenfall InCharge kümmert sich um den Rest: den Bau und die Inbetriebnahme der Ladepunkte, die Abrechnung der abgenommenen Strommengen und die Wartung. Dank dieses Rundum-Sorglos-Pakets kann sich der Location Partner auf sein Business konzentrieren und muss sich keine Sorgen um Kosten oder Betrieb der Ladesäulen machen.

Optimale Nutzung der Ladesäulen

Durch die doppelte Nutzung tagsüber sowie nachts rechnet sich die Investition in die neue Ladeinfrastruktur innerhalb kurzer Zeit. Neben der ausgeglichenen Auslastung wird auch eine garantierte Strommenge abgenommen. Außerdem profitieren mehr Fahrer von Elektroautos: Die WeShare-Fahrzeuge gehen morgens geladen und fahrbereit in ihren Einsatz, anschließend können Krankenhausmitarbeiter oder Gäste mit der kostenlosen InCharge-App grünen Strom für ihr Auto beziehen.

Für Fabian Krohn von WeShare ist dieses Projekt ein sinnvoller Schritt: „Die WeShare-Kunden und Krankenhausbesucher freuen sich über den zentralen Standort unserer Fahrzeuge in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes. So können sie umweltfreundlich mit der Bahn anreisen und die Fahrt auch innerhalb des Stadtgebietes klimaneutral fortsetzen.“

 

 

Auch die Krankenhausmitarbeiter und Besucher nutzen gern die Möglichkeit, Ihre Elektroautos während der Arbeitszeit oder während eines Besuchs zu laden. Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Charité und Vattenfall InCharge soll schon bald ausgebaut werden: Auch an einem weiteren Krankenhaus-Standort soll es Ladesäulen für Elektrofahrzeuge geben.


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